Windows XP Mode in Windows 7
Das neue Windows 7, das (man munkelt) im Herbst 2009 erscheinen soll, erhält einen auf Virtual PC basierenden "Windows XP Mode". Oh oh oh. Da scheint man bei MSFT wirklich richtig massiv Angst zu haben, daß man im Enterprise Bereich nie wieder von XP loskommt und dort auch Windows 7 mehr oder weniger floppt.
Nun, unwahrscheinlich ist das nicht, wenn ich mir so betrachte wie viele z.B. unserer Kunden in der Firma es bisher für "notwendig" gehalten haben, auf Vista zu setzen (so gut wie keine). Sicherheitstechnisch ist XP zwar längst ein Dinosaurier und bei jeder RPC Lücke ist man direkt dabei und mit seinem Windows gehackt, aber in Zeiten der Wirtschaftskrise werden in den Augen der Microsoft Strategen wahrscheinlich viel zu wenige Kunden in neue Windows Betriebssysteme investieren wollen. Und wenn dann auch noch alte Schlüsselapplikationen unter Windows 7 nicht mehr laufen, ist der Ofen ganz aus.
Eine andere Möglichkeit: Microsoft hat diese Gelegenheit genutzt, um sämtliche Windows API zu entrümpeln, zu vereinheitlichen und aufzupolieren und mit der brutalstmöglichen Rückwärtskompatibilität erstmals zu brechen um die Entwicklung voranzutreiben. Der alte Schotter kann ja im Windows XP Mode weiterlaufen, während von Grund auf sauber implementierte Applikationen in Windows 7 nativ laufen.
Memtest86+ 2.11 Reloaded
I have put up a new version of Memtest86+ for FreeBSD, which is based on the recently released Memtest86+ 2.11. Changes included are also those suggested by a guy called ChipProgrammer which I merged with my own Geode patches. I also made quite a few cosmetic changes and various tweaks here and there.
A couple of weeks ago a question about how to integrate this into the FreeBSD boot loader surfaced, you might be interested in the freebsd-boot.tar.gz file in the same directory. It is the forth boot code from our FWX firewall product line.
If you have any feedback, don't hesitate to send it to me.
Sieben gegen Willi
Bereits zwei Jahre kämpfen wir in der Firma darum, das unsägliche Windows Vista zu umschiffen. Warum? Weil es unseren Kunden mehr Nachteile als Vorteile bringt. Die bestehenden Windows Server 2003 Domänen benötigen Workarounds (kurz nach Vista SP1 gab es nicht einmal ein Management Tool für Vista Gruppenrichtlinien auf Windows Server 2003, das RSAT Package wurde "nachgereicht"), das System schluckt absolut unvernünftig Hardware Resourcen (am besten hat man eine moderne Dual Core CPU, mindestens 2 GB RAM und eine schnelle 7200rpm Festplatte), UAC erschlägt einen mit Popup Warnungen, proprietäre Branchenlösungen benötigen noch viel viel mehr Workarounds als XP, und so weiter und so fort.
Warum hätte je ein Kunde es haben wollen, wenn XP einfach läuft? Und läuft und läuft. Dazu kommt, dass unsere Standard Kombo für den Entry Bereich bestehend aus IBM x3650 Servern, Lenovo m55/m57 Ultra Small Form Factor PCs mit Windows 2003 R2 und Windows XP eine bombenstabile und narrensichere Kombination bildet, die quasi nicht kaputtzubekommen ist.
Aber nun läuft für Windows XP ab 15.04.2009 endgültig der Mainstream Support aus, es folgt ein "Extended Support", d.h. man bekommt nur noch kostenlos Sicherheitsupdates und das wars, alles andere an Support kostet Asche und das nicht zu knapp. Am 8. April 2014 ist dann auch damit Schluss. Für Windows Server siehe Microsoft Lifecycle Blog. Achja und kaufen kann man XP auch jetzt schon nur noch über Umwege.
Soweit zu den schlechten Nachrichten. Die gute Nachricht ist: Windows 7 scheint wirklich ein brauchbarer Ersatz für XP zu werden. Es bootet auf aktueller Hardware flott, macht sich mit 6.5 GB nur halb so breit auf der Festplatte wie Vista, belegt im RAM nur ca. 360 MB (ich beziehe mich hier auf die "Commit Charge" eines frisch gestarteten Systems), Hintergrunddienste werden jetzt nur nachgeladen sofern notwendig, es gibt im Boot Manager einen Speichertester, UAC meldet sich wesentlich seltener und effizienter, kurzum das ganze System wirkt alles in allem noch erheblich aufgeräumter als Vista. Zwar riecht alles noch irgendwie wie nach Vista, aber Steve "wtf" Sinofsky scheint in der Windows Engineering Group seine Sache als Senior Vice President gut zu machen.
Das sind auch gute Nachrichten für den Aktienkurs, weil die Industriepartner und Kunden sonst sehr bald sagen: Tertium non datur. Und dann brennt in Redmond die Hütte.
Google Chrome
Ist unbenutzbar. Kein Javascript/CSS/Flash Blocker, kein Adfilter, dafür Phone Home und das Sicherheitsmodell trennt zwar einzelne Tabs in einzelne Prozesse aber der ganze Browser muss für nachhaltige Sicherheit in eine Sandbox und das haben sie nicht gemacht. Wer das Ding benutzen will, sollte wenigstens die Iron Version verwenden, die telefoniert nicht nach Hause.
VMware vCenter Server and its SQL server on the same box
At work we implement VMware ESX solutions for customers and when the installation does not call for it, we often put vCenter and its SQL server on the same box. The only problem with this setup is that when Windows Server boots up, SQL server is not ready to serve requests from the vCenter server and therefore the vCenter service will remain in stopped state.
I tried to fix this using service dependencies for vpxd 3.5 in the registry on Windows 2003 Server like so:
DependOnService
ProtectedStorage
lanmanworkstation
netlogon
VMware License Server
MSSQL$SQLEXP_VIM
and it didn't work. Looks like SQL Server spawns off a worker into background going about its business to start up while the main service process will almost immediately claim "yup, service has started!".
I fixed this by setting the vpxd service to "manual" and adding a scheduled task that runs this batch file once on machine startup:
@echo off
echo Sleeping 2 minutes before starting vCenter Server service
sleep 120
net start vpxd
I put up a zip file with the necessary components, extract them to C:\Program Files\bin or similar and set the scheduled task to execute the batch file. And that's the end of the "One or more services failed to start" message box on your vCenter server login screen.